Social Media Strategiebewertung

Definition

Die Social Media Strategiebewertung beschreibt die Bewertung von Social Media Strategien und Strategieentwürfen auf deren Leistungsfähigkeit für das Unternehmen und die Wettbewerbsleistung der Strategie in ihrer Wettbewerbssituation.

Ziel der Social Media Strategiebewertung ist

  • bei einer Reihe von Strategieentwürfen die weniger leistungsfähigen Strategien auszufiltern.
  • die Qualität von Strategieentwürfen vor der Entscheidung über eine finale Strategie zu prüfen.

Art der Bewertung

Wir entscheiden über die weitere Verwendung von Strategieentwürfen durch individuelle Bewertung und durch den Vergleich von Strategieentwürfen.

In der individuellen Bewertung bewerten wir den Strategieentwurf für sich allein stehend. Im Vergleich stellen wir die Leistungsmerkmale von Strategien gegenüber.

Bedeutung der Social Media Strategiebewertung

Mit der Social Media Strategiebewertung entscheiden wir auch darüber welche Strategieansätze wir nicht verfolgen werden. Damit ist die Strategiebewertung Teil der Strategieentwicklung.

Kriterien für die Strategiebewertung

Wir entscheiden anhand der Leistungsqualität eines Strategieentwurfs und anhand seiner Wettbewerbsqualität darüber ob diese Strategie empfehlenswert ist oder nicht. Die eigentliche Entscheidung über den Einsatz der Strategie liegt bei der Unternehmensführung.

Leistungsqualität der Strategie

Kriterien für die Leistungsqualität eines Strategieentwurfs sind

  • der durch die Strategie erzielbare UnternehmensNutzen.
  • der mit der Strategie verbundene Ressourcenbedarf.
  • die erkennbaren Risiken die mit dem Strategieentwurf und seiner Umsetzung verbunden sind.
  • die Kompatibilität der einzelnen Strategiebestandteile.
  • die Abhängigkeiten aus der Strategie.

Wettbewerbsqualität der Social Media Strategie

  • die Qualität der Wettbewerbspositionen, die mit der Strategie erreicht oder gesichert werden.

Anmerkungen zu den Kriterien der Social Media Strategiebewertung

Unternehmensnutzen: der mit einer Strategie erzielbare UnternehmensNutzen ist als Kriterium für die Strategiebewertung leicht nachvollziehbar. Wie weit dieser UnternehmensNutzen das ganze Geschäftsmodell unterstützt und ob wie viel des möglichen UnternehmensNutzens damit abgedeckt wird, ist ein weiteres Kriterium für die Bewertung von Social Media Strategien. Dabei stehen sich die Ziele eines breit angelegten Unternehmensnutzens und das Ziel einer fokussierten Strategie oft diametral gegenüber. Hier zeigt sich das man Strategie vor allem auch daran erkennt, was nicht getan wird.

Ressourcenbedarf: Hier können wir nicht nur den quantitativen Ressourcenbedarf sondern auch dessen qualitative Seite für die Bewertung der Strategie berücksichtigen. Wenn wir eine Strategie quantitativ abdecken können, dies aber eine völlig neue Qualität in den Kompetenzen erfordert hat dies andere Anforderungen als eine Strategie die aus dem Stand realisierbar ist. Handelt es sich um nicht häufig vorhandene Kompetenzen ist das ein weiteres mögliches Kriterium.

erkennbare Risiken: erkennbare Risiken können sowohl aus den Inhalten einer Strategie, aus deren Umsetzung oder aus der Wettbewerbsreaktion resultieren. Ein weiteres Kriterium neben dem reinen vorhandensein der Risiken liegt in dem möglichen Umgang mit diesen Risiken.

  • Haben wir es mit Risiken zu tun, die vorhanden sind, aber lösbar, ist die Strategie anders zu bewerten als bei Risiken auf die wir keine solide Antwort haben.
  • Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens der Risiken ist ebenfalls ein Thema für die Bewertung. Ist das eintreten von Risiken sicher, wahrscheinlich oder doch eher unwahrscheinlich unterscheidet das nicht nur die Risiken sondern auch die Qualität der Strategie.

Kompatibilität der Strategiebestandteile: wir berücksichtigen hier zumindest die Kategorie der Wechselwirkungen, auf die wir die Inhalte der einzelnen Strategiebestandteilen hin prüfen. Dabei achten wir darauf das wir die Wechselwirkungen positiver wie negativer Art berücksichtigen und zumindest bei den für die Marktwirkung entscheidenden Strategiebestandteilen nicht nur die bilateralen Wechselwirkungen sondern auch die multilateralen Wechselwirkungen zwischen diesen Strategiebestandteilen berücksichtigen. Für die Social Media Strategiebewertung ist es erheblich wie weit wir negative Wechselwirkungen ausgleichen oder ausschließen können aber auch wie umfassend wir positive Wechselwirkungen zwischen den Kernstrategiebestandteilen herstellen konnten.

Abhängigkeiten: die Social Media Strategiebewertung sollte die Abhängigkeiten aus der jeweiligen Strategie bzw. Strategieversion berücksichtigen. Geben wir uns mit der Strategie in einer größere Abhängigkeit von Dritten wie beispielsweise Social Media Plattformen oder sichert die Strategie uns eine weitestgehende Unabhängigkeit mit Zugriff auf alle wichtigen Daten und freie Gestaltungsmöglichkeit?

Wettbewerbspositionen: welche Wettbewerbspositionen werden durch die jeweilige Strategie erreicht oder gesichert und welche Bedeutung und Qualität haben diese Wettbewerbspositionen für das Geschäftsmodell direkt bzw. den Erfolg der Strategie.

Social Media Strategiebewertung im potenziabasierten Strategiemodell

Wie die nachfolgende Tabelle zeigt steht die Strategiebewertung am Ende der Strategieentwicklung. Das muss nicht bedeuten, das damit die Strategieentwicklung komplett abgeschlossen ist. Ergibt die Bewertung kein akzeptables Ergebnis oder fallen die Strategieentwürfe bei der Unternehmensführung durch, stehen wir zumindest vor einem Neustart.

Position der Social Media Strategiebewertung in der Social Media Strategieentwicklung nach dem potenzialbasierten Strategiemodell pbsm
Social Media Strategieentwicklung im pbsm.

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